Angebote

Aqua-Fitness-Angebote

Aquarobic
Im Mittelpunkt der Aquarobic steht die Verbesserung der allgemeinen Ausdauer. In der Regel werden Variationen von mittleren bis grösseren Bewegungsumfängen bei mittleren bis zum Teil schnellen Bewegungsfrequenzen eingesetzt. Als Standardgerät werden Aquatic-Fitness-Mitts (flexible Wasserhandschuhe in Schwimmhautkonstruktion, nachfolgende Abbildung) eingesetzt.

Aqua-Mitts

Sie ermöglichen dem persönlichen Fitness-Level angepasst, gegen den Wasserwiderstand zu üben. Dieses ist neben dem eingesetzten Übungsgut aus dem Speedo-Aquatic-Fitness-System der wesentliche Unterschied zur konditionellen Wassergymnastik. Geübt und trainiert wird wahlweise im Tief- oder Flachwasser.

Je nach Zielgruppe und Fitness-Level sollte die Wassertemperatur ca. 24 bis 28 Grad Celsius betragen.

Aquarobic = Verbesserung der allgemeinen Ausdauer

Aquajogging
Das Aquajogging gehört seit dem Boom zu den zentralen Begriffen der Aqua-Fitness-Welle. Dennoch gehen die Interpretationen weit auseinander. Die Entwicklung des Aquajoggings ist sozusagen der Pol unserer Orientierungsreise durch den Aqua-Fitness-Sport.

Mittels dieser Auftriebshilfe ist es möglich, problemlos im tiefen Wasser zu laufen, ohne darauf achten zu müssen, sich über Wasser zu halten.

Aquajogging = Bewegungsprogramm mit Auftriebshilfe in “tiefem Wasser” ohne Bodenkontakt

Aquajogging-Gürtel

Das erste Laufen im Medium Wasser als Trainingsmassnahme kann, abgesehen von therapeutischen Massnahmen ungefähr auf das Jahr 1970 datiert werden.
Nach einer Fussverletzung, die sich der Leichtathletiktrainer der US Marines, Glenn Mc Waters, in Vietnam zuzog, versuchte er ein eigenes Rehabilitationsprogramm im Wasser durchzuführen. Zur Beschleunigung des Heilungsprozesses entwickelte er eine Auftriebshilfe, die sogenannte Wet Vest (Abbildung links).


Diese Auftriebshilfe ermöglichte es, ohne beeinträchtigendes Körpergewicht und ohne Bodenkontakt im Wasser zu laufen. Da die Wet-Vest von vielen Benutzern als zu kostspielig beurteilt wurde, entwickelte sich eine andere Auftriebshilfe, der sogenannte Aquajogger oder Aquatic-Fitness-Belt (Abbildung rechts).

Aquarunning
Aquarunning Freiheit und Abenteuer - das gemeinsame Erlebnis in freier Natur. Darum geht es beim Outdoor-Aquarunning der Open-Air-Version des Aquajoggings.

Start beim Outdoor-Aquarunning

Zum grössten Aqua-Running-Event in Deutschland treffen sich alljährlich hunderte von begeisterten Aquarunnern zum Höhepunkt der Sommersaison. Sie legen frei nach dem Motto: "Zu Fuss durch den See" in verschiedenen Lauftechniken im Wasser eine Strecke von ca. 1.000 Metern in der Regattabahn in Köln zurück.

Aquarunning = Laufen mit Auftriebsgürtel in der freien Natur

Aquadrill / Aquaboxing
Aquadrill/Aquaboxing ist eine hochmotivierende Mixtur aus intensivem Aquatraining kombiniert mit Bewegungselementen verschiedener fernöstlicher und westlicher Kampfsportarten. Erstmals werden diese Techniken in gesundheitsorientierte Bewegungsangebote im Wasser integriert. Ein Angebot zur aktiven Stressbewältigung - besonders für Männer, aber nicht nur für Männer.

Konditionelle Wassergymnastik
Die konditionelle Wassergymnastik ist der eigentliche Ausgangspunkt der Entwicklung im Aquasport.

Aqua-Fatburning
Fitnessprogramme -insbesondere Aqua-Fadburning- im Wasser sind die Fettkiller “Nummer eins”. Grossmutter sagte schon "Wasser zehrt". Für die anziehende Figur ist die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers ausschlaggebend.

Der gesamte Stoffwechsel wird enorm angeregt - der Körper versucht dem permanenten Verlust an Körperwärme (Auskühl-Effekt) entgegen zu wirken. Der Energieverbrauch im Wasser ist dadurch um ein mehrfaches höher als bei Aktivitäten an Land.

Aktuelle wissenschaftlich Untersuchungen unterstreichen die hohe Effektivität gesundheitsorientierter Fitnessangebote im Bewegungsraum Wasser. Aqua Fitness Sportler und qualifizierte Instructoren wählen zusätzlich die optimale Belastungsintensität, um diesen Effekt zu verstärken.

Die Herz-Frequenz-Ziel-Zone zwischen der Gesundheits- und Ausdauerzone, der sogenannten "Fettverbrennungszone", ist bei hoher Wiederholungszahl entscheidend für eine schlanke Silhouette.


Aqua-Fatburning = gezielte Fettverbrennung bei optimaler Pulsfrequenz

Hydro- / Aquapower
Bei dieser Variante des Aqua-Fitness-Trainings steht die Verbesserung der Kraftausdauer (lokale aerobe Muskelausdauer) im Mittelpunkt der Übungseinheit. Ziel ist die Kräftigung der Muskulatur und die Straffung des Bindegewebes (Anti-Cellulitis-Effekt).

In der Regel wird nach der extensiven Intervallmethode mit zügigem Bewegungstempo gearbeitet. Wiederholungszahlen sollten je nach Trainingszustand der Gruppe und Bewegungsgeschwindigkeit zwischen 15 bis ca. 30 Wiederholungen bei bis zu fünf Sätzen liegen. Hydropower kann wahlweise in tiefem als auch in flachem Wasser durchgeführt werden.

Bei intensivem Training sollte die Wassertemperatur 28 Celsius nicht überschreiten, um einem Wärmestau vorzubeugen. Geräte wie z. B. Aquatic-Mitts (Handschuhe), Aqua-Discs oder speziell entwickelte Wasserhanteln zu Vergrösserung des Wasserwiderstandes steigern den Trainingseffekt.

Hydro-/Aquapower = Verbesserung der Kraftausdauer, der Muskulatur und des Bindegewebes im Flach- und Tiefwasser

Aquastep
An Land ist Step-Aerobic ein super Training (Workout). Leider werden die Gelenke dabei enorm belastet. Dieser negative Effekt tritt beim Aquastep-Training nicht auf, da der Auftrieb des Wassers das Gewicht des eigenen Körpers auf 1/6 reduziert.

Aquadancing / Aquarhythmic
Hier handelt es sich um Tanzbewegungen nach Musik im Wasser, die häufig motivierender wirken als Geh- und Laufprogramme.

Die Bewegungsfolgen sind gekennzeichnet durch geringe Bewegungsamplituden oder speziell auf einzelne Gelenkfunktionen abgestimmte Bewegungen in rhythmischer Wiederholung und grosser Häufigkeit.

Besonders geeignet für Animationsangebote oder in der Aufwärmphase. Der Übergang zur konditionellen Wassergymnastik bzw. Aquarobic ist fliessend.

Aquadancing / Aquarhythmic = Tanzbewegungen nach Musik im Wasser

Aquawalking
Aquawalking ist gekennzeichnet durch Geh- und Laufbewegungen im stehtiefen Wasser mit Bodenkontakt. Es eignet sich hervorragend für Neueinsteiger und ältere Personen.
Aquawalking ist empfehlenswert als Regenerationstraining nach Verletzungen am Stützapparat, als Training für Kräftige und Übergewichtige, Rheumatiker und Arthrosepatienten.

Aquawalking eignet sich aber auch als Bewegungsangebot im präventiven Breitensport. Das Übungsgut entstammt weitestgehend der traditionellen Wassergymnastik. Bei einer durchschnittlichen Trainingsdauer von ca. 45 Minuten sollte die Wassertemperatur ca. 30 bis 32 Celsius betragen.

Aquawalking = Geh- und Laufbewegungen im stehtiefen Wasser mit Bodenkontakt

Aqua-Balancing
Diese "esoterische" Art der Körperarbeit im Wasser verbindet Elemente aus sanften Dehn- und Streckübungen, Massagen und Gelenkmobilisation, Energie und Atemarbeit über und unter Wasser zu einer Einheit.

Speziell entwickelte Bewegungsabläufe lassen in der nahezu schwerelosen Umgebung die Wirbelsäule weit ausschwingen und bringen die körpereigene Energie zum fliessen.

Der Bewegungsradius der Gelenke wird im Wasser positiv verändert und der ganze Körper kann durch die Schwerelosigkeit auf eine neue Weise bewegt werden. Post- und pränatale Erinnerungen sollen bei dieser einfühlsamsten und sanftesten Methode der Körperarbeit zu absoluter Ruhe, tiefster Entspannung, Geborgenheit, Freude und Leichtigkeit führen.

Um ein frühzeitiges Auskühlen des Körpers zu verhindern, empfiehlt sich eine Wassertemperatur über 32 Grad Celsius und eine Nasenklammer für die Bewegungen unter der Wasseroberfläche.

Aqua-Balancing = esotherische Übungen über und unter Wasser

Aqua-Shiatsu
Aqua-Shiatsu findet hauptsächlich an der Wasseroberfläche statt. Die Person, mit der die Körperarbeit durchgeführt wird, erfährt ein mit der Atmung rhythmisch, koordiniertes Geschaukelt und Gehalten werden.

Aqua-Relaxing
Aqua-Relaxing umfasst die verschiedensten Entspannungsmöglichkeiten im warmen Wasser. Die Wassertemperatur sollte je nach Dauer der Session / Entspannungsstunde 32 bis ca. 35 Grad Celsius haben.

Funktionelle Wassergymnastik
Diese traditionelle Form der Bewegung im Wasser richtet sich in erster Linie an ältere Teilnehmer. Durch schwingende oder kreisende Gelenkbewegungen wird versucht das Bewegungsausmass und die Funktion der Gelenke positiv durch die Eigenschaften des Wasser zu beeinflussen. Da die körperliche Belastung eher gering ist, empfiehlt sich eine Wassertemperatur von ca. 28 bis 32 Grad Celsius.

Funktionelle Wassergymnastik = schwingende und kreisende Bewegungen im “warmen” Wasser

Aqua-Stretching
Einer der neusten Bereiche des Aqua-Fitness-Kompasses. Aqua-Stretching beinhaltet Stretchübungen in Medium Wasser und kann separat oder in Ergänzung mit einer anderen Sportart eingesetzt werden. Bedingt durch die langsame Durchführung der Übungen ist auf die Wassertemperatur zu achten.

Aqua-Stretching = Stretchübungen im Flach- und Tiefwasser

Aquaball
Aquaball ist ein wenig ähnlich dem Wasserball (im tiefen Wasser), findet jedoch im flachem Wasser statt. Zwei Mannschaften spielen auf einem begrenzten Spielfeld auf zwei Tore.

Wolfgang Curian

Das komplexe und hoch intensive Ganzkörpertraining - ohne Partnerkontakt - beeinflusst positiv Körper, Geist und Seele. Gezielte Einzel- und Partnerübungen beim Aquadrill/Aquaboxing bieten die ideale Möglichkeit Aggressionen abzubauen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.

Im spezifischen Aufbau von Arm- und Beinbewegungen liegt das Geheimnis, neues Körperbewusstsein zu gewinnen.

Ausdauer, Koordinationsvermögen, Beweglichkeit und Gewandtheit sowie Körperbeherrschung werden besonders trainiert. Das Kraftausdauervermögen wird deutlich gesteigert.

Aus dem Boxsport kommen zum Beispiel der Jab, Hook, Punch und Uppercut, aus dem Thai Boxen die verschiedenen Varianten der Kicks. Aus dem Aqua-Fitness das Aquajogging im Tiefwasser bzw. Marching oder marschieren in stehtiefem Wasser.

Aquadrill/Aquaboxing

Aquadrill / Aquaboxing macht einfach Spass! Nach den örtlichen Gegebenheiten kann Aquadrill im stehtiefen (flachen) und/oder tiefen Wasser durchgeführt werden. Wegen der hohen körperlichen Belastung empfiehlt sich eine Wassertemperatur zwischen 24 bis maximal 28 Grad Celsius (nicht zu hoch) und eine qualifizierte Anleitung durch einen "Aqua-Fitness-Drill-Instructor".

Aquadrill / Aquaboxing = Boxen + Mix asiatischer Kampfsportarten + Drilltraining / Power-Exercises + Aquasport

konditionelle Wassergymnastik

Bereits in den 70´er-Jahren wurden die besonderen Eigenschaften des Wasser, wie z. B. Auftrieb, Widerstand, Sog- und Strudelwirkungen zur Kräftigung und zum Training der allgemeinen aeroben Ausdauer genutzt.

Dabei werden nach wie vor Spiel- und Sportgeräte des Alltags, wie z. B. Bälle, Ringe, Schwimmbretter, etc. genutzt. Die empfohlene Wassertemperatur entspricht der des Aquarobic.

Konditionelle Wassergymnastik = Übungen im Tief- oder Flachwasser, Schwerpunkt Senioren bei einer Wassertemperatur ca. 24 bis 28 Grad

Man fühlt sich, als ob man schwebt - nahezu wie auf dem Mond. Aquastep-Training verbindet optimales Herz-Kreislauf-Training und die Kräftigung besonders der unteren Extremitäten - schöne Beine sind der Lohn.

Besonders "Wasserratten" ohne Erfahrung von Step-Aerobic an Land lernen eine neu wesentliche Fitnesskomponente kennen - die Koordination. Das Erlernen einfacher bis komplexer Schrittfolgen ist auch für Landratten eine neue Herausforderung.

Aquastep-Training sollte in hüft- bis brusttiefem Wasser bei ca. 28 Grad Celsius durchgeführt werden.

Aquastep = Übungen mit einem Stepper im Flachwasserbereich

Aquastep
Ludwig Eichhorn beim Aqua-Shiatsu

 

Nach den einleitenden Basisbewegungen, die zwischen 10 bis 60 Minuten dauern können, wird der Körper zunehmend gedehnt, gedreht und in verschiedene Positionen gebracht. Hierbei wird die Haut massiert, bis der ganze Körper durchgearbeitet ist.

Neben der rein körperlichen Arbeit ist das Besondere an der Methode, dass man einem anderen Menschen durch das Gehalten und Getragen werden sehr nahe ist. Bei vorhandenem Vertrauen zu der aktiven Person, das zum Erfolg dieser Methode unbedingt notwendig ist, stellt sich im Laufe der Arbeit ein Gefühl der Geborgenheit und Entspannung ein. Wichtig: Eine Wassertemperatur von 32 Grad Celsius ist auch hier unbedingt empfehlenswert.

Aqua-Shiatsu = Entspannungsübungen an der Wasseroberfläche

Aqua-Relaxing

Grundsätzlich erfolgt keine Differenzierung, ob mit bzw. ohne Partner/Coach mit oder ohne Gerät "gearbeitet" wird.

Aqua-Relaxing kann an der Wasseroberfläche und / oder auch unter Wasser stattfinden Ein guter methodischer Aufbau und Vertrautheit der Gruppenmitglieder untereinander und besonders zum Übungsleiter/Coach sind erforderlich.

Eine therapeutische Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich, um die positiven Auswirkungen auf Körper - Geist - Seele hautnah zu spüren und nachhaltig zu vermitteln und zu erleben.

Aqua-Relaxing = Entspannungsübungen an der Wasseroberfläche bzw. unter Wasser sowie mit/ohne Coach

Das Spielfeld ist ca. 12 m x 8 m gross und die Wassertiefe ca. 130 cm (brusttief). Die Tore sind wie Schlauchboote aufblasbar und ca. 2,00 x 1,00 m gross. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern.

Diese 4 Spieler versuchen durch schnelles Passspiel den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Fair Play ist bei Aquaball die wichtigste Spielregel. Die Spieler bewegen sich durch Springen, Laufen und Schwimmen vorwärts.

Die Spieldauer beträgt 2 * 7 Minuten. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren. Turniere werden zuerst in Gruppenspielen durchgeführt. Die Gruppenersten qualifizieren sich dann für die Finalspiele.

Aquaball = gemeinsames einfaches Spielvergnügen im Flachwasser “ohne” Körperkontakt für jede Altersgruppe 

Aquaball

© BECO-Beermann

© BECO-Beermann

© alle anderen Bilder -wenn nicht gesondert angegeben- swimpool

Wet-Vest

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Aquaball

© DSV (Deutscher Schwimmverband)

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